Ein gutes neues Jahr 2026

Wir wünschen allen Menschen ein gutes Jahr 2026!

Das Jahr 2025 ging zu Ende mit den Haushaltsdebatten in Karlsruhe, von denen natürlich auch Grötzingen betroffen ist. Das betrifft zum Beispiel die Weitergabe von Informationen aus dem Ortschaftsrat und der Ortsverwaltung. Ab März 2026 werden die amtlichen Mitteilungen
nicht mehr im Format „Grötzingen Aktuell“ erscheinen. Stattdessen wird die Ortsverwaltung mit Zustimmung des Ortschaftsrats eigene Wege beschreiten und neue Informationskanäle eröffnen.

Die mahnenden Stimmen aus dem Ortschaftsrat, die sich vor allem um Informationsdefizite bei älteren und nicht digital-affinen Teilen der Bevölkerung sorgen, will die Ortsverwaltung ernst nehmen und dies im zukünftigen Konzept gezielt mit einbeziehen. Dies soll in Form eines weiterhin als Druck-Version verfügbaren Newsletters umgesetzt werden.

Das Jahr 2026 startet mit dem Wahlkampf für die Landtagswahl am 8. März 2026. Der Wahlkampfauftakt von Bündnis 90/Die Grünen fand am Freitag, 9. Januar 2026, im Tollhaus Karlsruhe statt. Dr. Ute Leidig und Benjamin Bauer sind die Kandidierenden für die beiden Wahlkreise in Karlsruhe, Ost und West. Ute Leidig ist seit Februar 2019 Abgeordnete im Landtag von Baden-Württemberg und seit Mai 2021 Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration. Benjamin Bauer ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender unserer grünen Gemeinderatsfraktion.

Auch mit Unterstützung von GRÜNEN aus Grötzingen starteten zum Teil gleich in der Nacht einige Plakattierteams in der Innenstadt. Inzwischen sind wir auch in Grötzingen unterwegs und machen unsere Wahlkampagne sichtbar.

Workshop Haustürwahlkampf

Am Montag, den 19. Januar 2026, wird im Rahmen des regulären Treffens  des Ortsverbandes GRÜNE Grötzingen um 19.30 Uhr im Augustaraum der Herbert-Schweizer-Begegnungsstätte ein Workshop zum Thema Haustürwahlkampf stattfinden. Auch hierzu ist jeder eingeladen, der sich informieren möchte und feststellen wird: das ist kein Hexenwerk.

Podiumsdiskussion

Wie schon bei der Bundestagswahl vor einem Jahr, wird es auch vor der Landtagswahl eine gemeinsame Veranstaltung von Grünen, SPD, CDU und FDP in Form einer Podiumsdiskussion in der Herbert-Schweizer-Begegnungsstätte geben. Dabei werden sich die jeweiligen Kandidatinnen und Kandidaten persönlich vorstellen und den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort stehen. Termin: Freitag, 06. Februar 2026, 19.00 Uhr.

Also: viel zu tun. Packen wir’s gemeinsam an!

 

 

Orange Days in Grötzingen

Die Orange Days machen jedes Jahr bundesweit auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam – ein Problem, das leider weiter zunimmt. In Karlsruhe: 2021 wurden 892 Taten häuslicher Gewalt erfasst, 2022 waren es 1097, 2023 dann 1185 (Quelle: Kriminalstatistik der Jahre 2022 – 2024, Polizei Baden-Württemberg, Polizeipräsidium Karlsruhe). Aber es geht nicht nur um häusliche Gewalt. Auch Unsicherheiten im öffentlichen Raum, Catcalling („Anmache“) oder digitales Stalking zählen zu Formen von Gewalt gegen Frauen.

Der Ortsverband GRÜNE Grötzingen beteiligte sich mit einer Aktion an den diesjährigen Orange Days (25.11. – 10.12.). Am Samstag, den, 29.11.2025, waren wir mit einer Dialoginsel auf dem Rathausplatz, um zwischen 9 und 12 Uhr zu diesem Thema mit Bewohnerinnen und Bewohnern von Grötzingen zu sprechen.

OV GRÜNE Grötzingen im Gespräch

Dr. Ute Leidig vor Ort

Als Fazit ergab sich, dass Grötzingen als sicherer Ort angesehen wird. Das ergibt sich auch aus den Statistik für Grötzingen, die einmal im Jahr vom Polizeipräsidium Durlach dem Ortschaftsrat und der Bevölkerung vorgestellt wird. Aber nicht nur die Zahlen sprechen für Grötzingen, auch das persönliche Empfinden, ein ganz wichtiger Faktor für die Lebensqualität vor Ort.

Erwähnt wurden einige Orte in Karlsruhe und zwischen Grötzingen und Durlach.

Alle Anregungen und Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger gehen an den Kreisverband in die Stadt und damit auch an die Vertreter:innen im Gemeinderat.

Wir danken allen Menschen, die mit uns ins Gespräch gekommen sind und auch Dr. Ute Leidig, die sich die Zeit genommen hat und persönlich nach sicheren oder unsicheren Orten in Grötzingen gefragt hat.

 

Wo will ich mich sicherer fühlen?

Dialoginsel Orange Days

Die Orange Days machen jedes Jahr bundesweit auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam – ein Problem, das leider weiter zunimmt. Auch in Karlsruhe ist das Thema präsent: Von 1.185 registrierten Fällen häuslicher Gewalt im Jahr 2024 waren rund 80% Frauen betroffen. Für Grötzingen weist die Kriminalstatistik zwar kaum Fälle aus, doch Gewalt hat viele Gesichter.

Denn es geht nicht nur um häusliche Gewalt. Auch Unsicherheiten im öffentlichen Raum, Catcalling („Anmache“) oder digitales Stalking zählen zu Formen von Gewalt gegen Frauen. Seit Februar 2025 gibt es ein  bundesweites Gewalthilfegesetz, das erstmals einen klaren rechtlichen Rahmen für Prävention, Unterstützung und Bekämpfung schafft.

Die GRÜNEN in Grötzingen möchten – auch mit Blick auf die Stadtentwicklung – für dieses Thema sensibilisieren und stellen die Frage:

An welchen Orten in Grötzingen und der Stadt möchte ich mich sicherer fühlen?

Am Samstag, 29.11.2025, von 9 – 12 Uhr sind wir mit unserer Dialoginsel auf dem Rathausplatz. Wir hören zu, nehmen Hinweise auf und kommen ins Gespräch. Unterstützt werden wir dabei von unserer Kandidatin für den Landtag und Staatssekretärin Dr. Ute Leidig.

Wir freuen uns auf ihren Besuch und ihre Anregungen..

Wie geht’s Grötzingen?

Am 18. Oktober standen die GRÜNEN Grötzingen mit ihrer Dialoginsel von 9 Uhr bis 12 Uhr auf dem Rathausplatz.

Dieses Mal mit der Frage: Wie geht’s Grötzingen?

Ob nun mit Komma („Wie geht’s, Grötzingen?“) oder ohne, immer geht es uns darum zu erfahren, was die Bürger und Bürgerinnen im Ort bewegt, wo sie Vorschläge, Hinweise … oder auch Lob 🙂 … haben.

Aktuelle Themen wie die Haushaltsdiskussion der Stadt Karlsruhe beschäftigen ebenso wie das Leben im Dorf, sei es durch Vereine oder im privaten.

Wir danken allen Personen, die sich geäußert haben und werden weiterhin ein Ohr für jeden haben, der uns bei unseren Dialoginseln besucht.

Nächster Termin: voraussichtlich 29.11.2025, 9-12 Uhr

Dominic Neureuther vereidigt

Nach der Vereidigung von Dominic Neureuther durch Ortsvorsteher Jens Jägle

In der Ortschaftsratsitzung am 22.10.2025 wurde Dominic Neureuther wieder im Ortschaftsrat begrüßt. Er rückte für Lisa Knaur nach.

Damit setzt sich die Fraktion der GRÜNEN Grötzingen wie folgt zusammen:

  1. Birgit Hauswirth-Metzger
  2. Dr. Gabi Vorberg
  3. Titus Tamm
  4. Dominic Neureuther

Personalwechsel in der Fraktion

Liebe Grüne Grötzingen und alles grün angehauchte,

ab Oktober wird unsere Fraktion im Ortschaftsrat die Zusammensetzung ändern.

Lisa Knaur, die im Juni 2024 erstmalig für uns in den Ortschaftsrat gewählt wurde, hat Grötzingen aus ausbildungstechnischen Gründen verlassen.

Lisa hatte sich für die Kommunalwahl im letzten Jahr erstmalig bereit erklärt, als Kandidatin auf Platz 5 auf die Liste zu gehen. Sie wurde sofort gewählt.

Lisa war zu der Zeit noch Schülerin und hat im nachfolgenden Schuljahr erfolgreich ihr Abitur abgelegt. Jetzt ist sie zur weiteren Ausbildung in den Norden gezogen. Wir wünschen ihr eine gute Zeit, viel Spaß und Erfolg auf dem weiteren Weg. Wir bedanken uns bei ihr, dass sie uns in der kurzen Zeit unterstützt hat.

Für Lisa wird Dominic Neureuther nachrücken.

Dominic ist kein Neuling, er saß schon in der letzten Wahlperiode für uns im Ortschaftsrat. Schon damals hat er uns mit seiner Energie und seiner Ideenvielfalt angeregt und gefordert. Bestimmt hat das knappe Jahr Pause das nicht geändert.

Wir freuen uns und begrüßen Dominic wieder in unserem Vierer-Fraktionsgespann.

Dialoginsel GRÜNE Grötzingen: Kinderbetreuung

Am 19.07. haben die GRÜNEN Grötzingen vor dem Brunnen am Rathaus eine Dialoginsel aufgestellt, um sich mit Grötzingerinnen und Grötzingern über das Thema Kinderbetreuung zu unterhalten. Passend zum Anlass gab es für die Kleinen auch Bobbycar, Kugelbahn und Bauklötze.

 

 

Ein heißes Thema

Wochen zuvor war dieses Thema in der Bevölkerung stark hochgekocht, nachdem bekannt wurde, dass die Stadt beabsichtigt, den Geschwisterfreibetrag bei Kitas abzuschaffen. Dieser Ansatz, den Karlsruher Haushalt zu Lasten der Karlsruher Familien zu entlasten, wurde nach massivem Widerstand aus der Bevölkerung und einiger Fraktionen im Gemeinderat schließlich wieder fallengelassen.

Nichtsdestotrotz bleibt Kinderbetreuung ein großes Thema. Für viele Eltern ist die Sicherstellung der Betreuung ihrer Kleinen eine jährlich wiederkehrende Mammutaufgabe. Einen Platz finden in einer Betreuungseinrichtung, diesen Platz bezahlen können, die Schließzeiten der Einrichtung mit den eigenen Arbeitszeiten abstimmen…

Lage in Grötzingen

 Die zahlreichen Gespräche, die am Samstag geführt wurden, zeichnen für Grötzingen ein Bild als „Insel der Glückseligkeit“ und können nicht als repräsentativ für die Stadt Karlsruhe angesehen werden. Überwiegend hatten die Personen eine passende Kinderbetreuung gefunden, sowohl im Vorschul- als auch im Schulalter.

 

Betreuungsplan in Zukunft

Bei Eltern von Grundschulkindern gab es dennoch Sorgen bezüglich ihrer Betreuungsversorgung bei Eintreten des Rechtsanspruches auf Betreuung ab dem Schuljahr 2026/27. Die Stadt hat eine „Neukonzeption der Schulkindbetreuung zum Schuljahr 2026/27“ in Verbindung mit dem Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) erarbeitet: Den genauen Inhalt des Papiers „Das Schulkind- Bildungs- und Betreuungssystem (SKiBB)“ können Sie hier Neukonzeption SKiBB einsehen.

Wir werden mit unserem Angebot der Dialoginseln wieder ab Herbst mit verschiedenen Themen vor Ort sein.

GRÜNE Dialoginsel: Kinderbetreuung

Kurz vor der Sommerpause und den Sommerferien nimmt sich der Ortsverband GRÜNE Grötzingen am 19.7. mit einer Dialoginsel auf dem Rathausplatz einem brisanten Thema an: Kinderbetreuung.

Für viele Eltern ist die Sicherstellung der Betreuung ihrer Kleinen eine jährlich wiederkehrende Mammutaufgabe. Einen Platz finden in einer Betreuungseinrichtung, diesen Platz bezahlen können, die Schließzeiten der Einrichtung mit den eigenen Arbeitszeiten abstimmen….

Besonders der finanzielle Aspekt ist auch eine Herausforderung.

Der Vorstoß der Stadt Karlsruhe, den kostenfreien Geschwisterplatz bei städtischen Einrichtungen bzw. den Geschwisterkind-Zuschusses zu streichen, führte zu einem Aufruhr bei den Eltern. Zumal die Ankündigung dieser Sparmaßnahme sehr kurzfristig erfolgte.

Die familienpolitischen Sprecher:innen der Grünen äußerten sich dazu:

„Dieser Einsparvorschlag sorgt für unverhältnismäßig hohe finanzielle Belastungen bei den betroffenen Familien. Die Last dieser Maßnahme wäre zudem ungerecht auf den Schultern weniger Eltern verteilt.“

Der Einsparvorschlag wurde von der Stadt zurückgezogen, was bestimmt auch dem öffentlichen Protest der Elternschaft zu verdanken ist.

Am 19.7.2025 steht die GRÜNE Dialoginsel von 9 Uhr bis 12 Uhr auf dem Rathausplatz in Grötzingen. Mitglieder der Fraktion und des Ortsverbandes möchten sich mit Ihnen über die Situation Grötzingen unterhalten.

Wir freuen uns auf jeden, der kurz bei uns verweilt.

Mehr Frauen in die Politik. Aber wie? Dialoginsel der GRÜNEN auf dem Rathausplatz

Dem Motto folgend „Dialog stärkt Demokratie“ schlugen die GRÜNEN am Samstag, dem 24. Mai für ein paar Stunden auf dem Rathausplatz wieder ihre Dialoginsel auf. Diesmal wandten sie sich der Frage zu „Mehr Frauen in die Politik. Aber wie?“

Bei sonnigem Wetter und mit Unterstützung der frauenpolitischen Sprecherin der GRÜNEN in Karlsruhe traf das Thema bei Bürgerinnen und Bürgern auf reges Interesse und Diskussionslust.

Frauen sind in der Politik nach wie vor in der Minderheit

Ein paar Fakten zur Ausgangslage: im Hinblick auf die Präsenz von Frauen in politischen Ämtern befindet sich Baden-Württemberg lt. dem Gleichstellungsatlas des BMBFSFJ unter den 16 Bundesländern auf Stufe 2 von 4 (Stufe 4 = höchster Anteil). Der Anteil von Frauen an den Mandaten im Landesparlament in Stuttgart beträgt aktuell 29,2 %. Den höchsten Anteil hat Hamburg mit 48,8 % und den niedrigsten Bayern mit 24,6 %.

Die Kommunalebene

Besser sieht es aus in den Kommunalparlamenten von BaWü. Das Bild aller vertretenen Parteien in den Ratsfraktionen nach der Kommunalwahl 2024 zeigt 55 % Rätinnen bei den Linken, gefolgt von 52 % bei den GRÜNEN. Die wenigsten Frauen sind mit 15 % bei der AfD vertreten (Quelle: Landeszentrale für politische Bildung BaWü, www.lpb-bw.de/frauenanteil-laenderparlamente). Wenn man/frau bedenkt, dass auf Kommunalebene Entscheidungen getroffen werden, die direkt das Leben der Menschen vor Ort beeinflussen, dann ist eine ausgewogene Vertretung sehr wichtig.

Mehr Frauen in die Politik. Aber wie?

Diese Fakten haben natürlich viele Ursachen. Das Spektrum reicht von strukturellen Bedingungen in der Wirtschaft (Erwerbstätigkeit von Frauen) bis zu vielfältigen privaten Gründen bei der individuellen Lebensplanung von Frauen und Männern. Dies spiegelten auch die Rückmeldungen bei der Dialoginsel der GRÜNEN in Grötzingen so wider. Einige Dialogbeiträge seien hier aus Datenschutzgründen anonymisiert wiedergegeben: Die mehrfache Belastung von Familienarbeit, Beruf und zusätzlich durch ein Amt war die häufigste Nennung. Aber auch die Diskussionskultur in manchen Gremien (Ellenbogen), fehlende Möglichkeiten für die Kinderbetreuung während der meist abendlichen Sitzungszeiten, das Anspruchsdenken von Frauen an sich selbst und an „die Politik“ allgemein (stundenlange Diskussionen über Klein-Klein), eine gewisse Abneigung gegen die Quote, fehlende Wertschätzung für ehrenamtliches politisches Engagement oder schlicht die Aussage „… zu viel zu tun mit Familie und Haus, nun bin ich zu alt“.

Fazit: Dicke Bretter

Alles in allem war es ein anregender Vormittag. Die GRÜNEN haben einen Spot auf eine gar nicht so neue gesellschaftliche Frage geworfen. Es müssen noch einige dicke Bretter gebohrt werden, um etwas zu verändern. Wir bedanken uns bei allen, die stehengeblieben sind und mitdiskutiert haben und hoffen, dass hier und da ein Impuls gesetzt werden konnte. Wo sonst, wenn nicht hier vor Ort, wo wir wohnen, leben, arbeiten und in die Schule gehen, ist es wichtig, dass sich mehr Frauen in die konkrete Politik einmischen.

dds

www.gruene-groetzingen.de

Antrag: Roter Blitz

Antrag:
Die Ergebnisse der letzten Brückenprüfungen nach DIN 1076 werden dem Ortschaftsrat vorgestellt.

Die Ortsverwaltung lädt dazu die zuständigen Personen ein.

Begründung:
Der Brückenbelag der Stahlbrücke ist großflächig braun verfärbt, was auf Korrosion des Stahles hinweist. Es stellt sich die Frage, ob die Korrosion langfristig zur Beeinträchtigung der Tragfähigkeit führt und rechtzeitiges/ frühzeitiges Handeln erforderliche Investitionen reduziert. Die optische Wirkung der Verfärbungen führen auf jeden Fall zu Unsicherheiten und Unwohlsein beim Begehen.